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KDE Localization/de/UebersetzungenEinspielen

From KDE Community Wiki

Voraussetzungen

Bevor man sich ans Einspielen macht, sollte man selbst einige Übersetzungen getätigt und korrekturgelesen haben. Das stärkt das Gefühl für die Formulierungen und „Sprachregeln“, die sich in unserem Team etabliert haben.

Developer Account beantragen

Um Übersetzungen einspielen zu können, muss man zunächst einen „KDE Developer Account“ beantragen. Dazu ist es notwendig, einen SSH-Schlüssel unter invent.kde.org hochzuladen, der mit der gleichen E-Mail-Adresse erstellt wurde, die für die Anmeldung bei KDE Identity verwendet wird. Idealerweise ist der Schlüssel passwortgeschützt – so kann man sichergehen, dass niemand im eigenen Namen Dateien in KDE-Repositorien verändert.

Nachdem der Schlüssel hochgeladen wurde, muss bis zu einer Stunde gewartet werden. In dieser Zeit werden die SSH-Schlüssel zentral gesammelt und für alle Dienste rund um die Entwicklung von KDE bereitgestellt.[1]

SVN-Repo mit Schreibrechten auschecken

Wenn der Antrag angenommen wurde, kann man das SVN-Repository mit Schreibrechten auschecken:

svn co svn+ssh://[email protected]/home/kde/trunk/l10n-support/de/summit

Übersetzungen einspielen

Diff herunterladen

Wenn eine Übersetzung in Phabricator korrekturgelesen und akzeptiert wurde, kann der Diff heruntergeladen und eingespielt werden. Dazu ruft man den Review Request in Phabricator auf, klickt mit der rechten Maustaste auf „Download Raw Diff“ und speichert die Datei per „Ziel speichern unter“.

Diff anwenden

Als nächsten Schritt muss man in den Ordner wechseln, von dem aus das Diff erstellt wurde. Dafür schaut man in Phabricator auf die Liste der geänderten Dateien. Beginnt der Dateipfad dort mit messages, wechselt man im lokalen Repo mit Schreibrechten in dessen übergeordneten Ordner (also sodass man den Ordner messages als Ausgabe von ls sieht). Beginnt der Pfad mit dem Modulnamen (z. B. kcalc), wechselt man in dessen übergeordneten Ordner usw.

Ist man an der passenden Stelle angelangt, wendet man den Patch unter Angabe des eben heruntergeladenen Diffs an:

svn patch /pfad/zur/datei.diff

Änderungen einspielen

Um sicherzugehen, dass keine unerwünschten Änderungen mit eingespielt werden, sollte man zunächst den Status prüfen:

svn status

Wenn alles passt, kann man mit dem Einspielen beginnen:

svn commit
# Oder direkt mit Commit-Nachricht:
svn commit -m "NACHRICHT"

Die erste Variante öffnet den Standard-Texteditor der Befehlszeile (in der Regel nano oder vim) und man kann eine (mehrzeilige) Commit-Nachricht eingeben.

Eine Commit-Nachricht sollte die Änderungen des Commits kurz und prägnant beschreiben, sowie einen Link zum entsprechenden RR auf Phabricator beinhalten. Wird durch den Commit ein unter bugs.kde.org gemeldeter Fehler behoben, sollte dieser per BUG:NUMMER ebenfalls in der Nachricht erwähnt werden. So wird die Fehlermeldung durch das Hochladen des Commits automatisch geschlossen. Siehe auch Policies/Commit_Policy.

Beispiel für eine Commit-Nachricht:

Update German translation for kmymoney
BUG:512718
https://phabricator.kde.org/D30630

Über Einspielen benachrichtigen

Als letzten Schritt muss der Review Request in Phabricator geschlossen werden. Dazu scrollt man ganz nach unten, wählt Add ActionClose Revision aus und verfasst einen Kommentar mit einem Link zur gerade eingespielten Revision:

Eingespielt mit https://websvn.kde.org/?revision=REVISIONSNUMMER&view=revision

Die hier einzufügende Nummer der Revision erscheint in der Ausgabe des Commit-Befehls. Am besten speichert man sich diese Nachrichtenvorlage in ein Dokument, kopiert den Text und ändert immer nur die Revisionsnummer – so spart man sich einiges an Tipparbeit.

Hinweis: Der WebSVN-Link kann in den ersten Minuten nach dem Commit noch nicht erreichbar sein, das ist normal.

Tipps und Tricks

Zwei Repos

Es empfiehlt sich, auf einem Rechner zwei getrennte Kopien des SVN-Repos ausgecheckt zu haben – eine mit Schreibrechten und eine ohne. So kann man die Kopie ohne Schreibrechte für die alltägliche Arbeit an Übersetzungen verwenden und läuft nicht Gefahr, halb fertige Übersetzungen versehentlich einzuspielen.

Dateien überprüfen

Während des Einspielens ins SVN-Repo durchlaufen die Dateien automatisch Tests auf korrekte Syntax. Sollten diese Fehler entdecken, wird der Commit abgebrochen. Mit diesem Befehl kann man die Dateien bereits lokal überprüfen:

msgfmt --statistics --check --check-accelerators --check-domain --check-format pfad/zur/datei.po -o /dev/null

Referenzen

  1. Nachricht im Sysadmin-Matrix-Chat vom 2025-12-15 19:16 MEZ